Der Unterricht wird von professionellen Experten erteilt: Psychotherapeuten, Medizinern, Tierärzten, Ergotherapeuten, Hundeausbildern usw. „Hier lernt jeder mit dem eigenen Hund, wie man Menschen mit besonderen Bedürfnissen in unterschiedlichen Umgebungen bewusst und sorgfältig unterstützt“, fassenes die beiden Kursleiterinnen Claudia Müller und Ulrike Lindenmeyer zusammen

Die Weiterbildung im Bereich der tiergestütztenInterventionen umfasst die Arbeit mit demLebewesen. Man hört zu, beobachtet und passt sich oft an verschiedenste Situationen an. Die künftigen Einsatzkräfte lernen, wie man die Signale des Hundes liest, seine Grenzen und Anzeichen von Stress erkennt. Der Hund selbst wird an die Arbeit in oft lauten und emotionsgeladenen Umgebungen gewöhnt. Die Übungen reichen vom einfachen Laufen an der Leine bis zu komplexen Situationen, wie die Nähe eines Rollstuhls, eines aufgeregten Kindes oder einer ängstlichen Person. Claudia Müller, verantwortlich für das Programm Barry hilft, in dessen Rahmen diese Teams zum Einsatz kommen, betont: „Bis ein Sozialhund wirklich als solcher eingesetzt werden kann, braucht es Zeit… Nur sehr wenigen Tieren sind die Qualitäten eines Sozialhunds angeboren.“

Text : Andrea Zollinger
Fotos : Nicolas Beiner