Nachwuchsfreuden bei der Fondation Barry. Ein aussergewöhnlicher Herbst mit gleich zwei Bernhardinerwürfen

Nach einem ruhigen Jahresbeginn in der Zuchtstätte erlebte die Fondation Barry in den vergangenen Monaten eine besonders ereignisreiche und freudige Zeit. Nachdem es seit Oktober 2025 keinen Nachwuchs mehr gegeben hatte, durften wir innerhalb kurzer Zeit gleich drei Würfe begrüssen. Die zu Jahresbeginn erhofften Trächtigkeiten waren leider nicht zustande gekommen. Nachdem Lio du Grand St. Bernard am 11. August ihre Welpen zur Welt gebracht hatte, sorgten nun auch zwei weitere unserer Hündinnen, für Nachwuchs: Scully und Finesse.

Am 23. September bekam die zweieinhalbjährige Kurzhaarhündin Scully du Grand St. Bernard ihren ersten Wurf: acht bezaubernde Welpen, zwei Rüden und sechs Hündinnen, erblickten auf natürlichem Weg das Licht der Welt. Da mit dem vorherigen Wurf das Alphabet einmal vollständig durchlaufen wurde, beginnt nun eine neue Runde. Gemäss der Namenstradition der Stiftung erhielten alle acht Welpen einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben „A“.

Doppelte Freude 

Und weil das Glück selten allein kommt, gab es schon bald erneut Grund zur Freude. Am Freitag, 16. Oktober, brachte auch die elegante Kurzhaarhündin Finesse du Grand St. Bernard, die bald ihren sechsten Geburtstag feiert, ihre Welpen zur Welt. Für sie ist es bereits der dritte Wurf, was in der Fondation Barry eher selten vorkommt. Ganz im Sinne der Zuchttradition erhalten die drei neugeborenen Rüden Namen, die mit dem Buchstaben „B“ beginnen.

Welpen bald im Barryland

Schon bald kann sich auch das Publikum von unserem jüngsten Nachwuchs verzaubern lassen.

  • Ab dem 4. November 2026: Die dann sechs Wochen alten acht Welpen von Scully können bei ihren ersten Erkundungstouren im Park beobachtet werden.
  • Von Anfang Dezember bis Weihnachten: Pünktlich zur Adventszeit übernehmen die drei Welpen von Finesse, um bei Gross und Klein für leuchtende Augen zu sorgen.

Die Fondation Barry freut sich darauf, diese zauberhaften Momente mit allen Bernhardinerfreunden zu teilen und die traditionsreiche Schweizer Bernhardinerzucht weiterzuführen.

Neuigkeiten

Tiergestützte Einsätze mit dem Hund, eine schnell wachsende Disziplin 

Aufgrund ermutigender Ergebnisse in Spitälern, Pflegeheimen oder spezialisierten Einrichtungen finden tiergestützte Interventionen immer mehr Anklang. Nachdem die Ausbildungen in diesem Bereich für lange Zeit auf informeller Basis stattgefunden hatten, werden sie nun in präzise definierten Kursmodulen strukturiert und verbinden Verhaltensforschung bei Hunden, Interventionstechniken und professionelle Anforderungen. Bei der Fondation Barry haben wir eine interne Weiterbildung schon im 2017 konzipiert, gerichtet an unsere Teams, die mit den Bernhardinern arbeiten.

Tiergestützte Einsätze mit dem Hund, eine schnell wachsende Disziplin 

Im Futternapf unserer Bernhardiner

Selbstverständlich ist die Ernährung ein zentraler Pfeiler für die Gesundheit und Vitalität unserer Hunde. Unsere Bernhardiner sind Arbeitspartner und zugleich tief geschätzte, respektierte Begleiter. Ihre Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für ihr Wohlbefi nden, ihre Entwicklung und die Fähigkeit, ihre täglichen Aufgaben zu erfüllen. Manuel Gaillard, seit über zwanzig Jahren Zuchtleiter, gibt Einblick in einige wichtige Aspekte:

Im Futternapf unserer Bernhardiner

Wenn aus einer Intuition Gewissheit wird

Mit ihren beiden Bernhardinern Lynn und Apollo bleibt sie nie unbemerkt! Seit 2020 zählt Marianne Borling zu den engagierten Menschen der hundegestützten Sozialeinsätze der Fondation Barry. Gemeinsam sind sie wöchentlich in der Erwachsenen- und Alterspsychiatrie der PUK Zürich sowie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Brüschhalde in Männedorf tätig. Zusätzlich besucht sie einmal im Monat ein Altersheim in Uster und alle zwei Monate ein Seniorenzetrum in Dübendorf. Dort wird der Hund oft zum unerwarteten Türöffner für einen Dialog, der ohne ihn vielleicht nie entstanden wäre.

Wenn aus einer Intuition Gewissheit wird

Plume ist zum ersten Mal Mutter geworden.

Am 19. Oktober wurden Plume du Grand St. Bernard und Tipsy du Château Robert in der Fondation Barry in Martigny (VS) Eltern von elf bezaubernden Welpen. Ab dem 1. Dezember können die kleinen Bernhardiner im Barryland bestaunt werden. Für alle Neugierigen wurde in der Zuchtstätte bereits jetzt eine Webcam aufgeschaltet, über die die ersten Schritte der Welpen live auf unserer Website verfolgt werden können.

Plume ist zum ersten Mal Mutter geworden.

Die Fondation Barry feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

Am Dienstag 28. Januar feierte die Fondation Barry du Grand-St-Bernard ihr 20-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung hat sie wesentlich zum Erhalt der legendären Bernhardinerzucht beigetragen, deren Zukunft vor zwanzig Jahren mehr als ungewiss war. Um das historische und kulturelle Erbe zu bewahren, für das diese Hunderasse steht, hat die Stiftung einen Publikumswettbewerb lanciert. Im Rahmen dieses Wettbewerbs laden wir alle Teilnehmenden, die je einem der Bernhardiner der Fondation Barry begegnet sind, dazu ein, ihre Erlebnisse mit uns zu teilen.

Die Fondation Barry feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

Bernhardiner – die geborenen Entertainer

Wie durch Zauberhand scheinen die Hunde der Fondation Barry ganz spontan immer genau im richtigen Moment für die Fotografen zu posieren. Allerdings sind die gelungenen Aufnahmen weniger dem Zufall als methodischer Arbeit zuzuschreiben. Die Schönheit unserer Hundefotos entsteht durch eine gewisse Vorbereitung unserer Hunde auf ihre Rolle als Topmodels, das Geschick des Fotografen und die Erfahrung der Tierpflegerinnen und Tierpfleger.

Bernhardiner – die geborenen Entertainer

Wenn die goldenen Jahre kommen

Bei der Fondation Barry stehen die Hunde im Mittelpunkt – sei es bei der Zucht, im Museum oder auf dem Pass. Wir kümmern uns mit grösster Sorgfalt um sie. Die meisten Tiere kommen bei uns auf die Welt und viele verbringen ihr gesamtes Leben hier. Dabei ist das Älterwerden für Hunde ein ganz normaler Lebensabschnitt. Wir versuchen sie deshalb auch im hohen Alter bestmöglich zu betreuen und ihnen den Komfort zu bieten, den sie verdienen.

Wenn die goldenen Jahre kommen