So wichtig sind unsere kleinen Mitbewohner

Um die Ausbildung unserer Lehrlinge breiter aufzustellen, beherbergen wir in Barryland auch Kaninchen, Meerschweinchen und Schildkröten. Eine seltsame Tierschau? Nicht wirklich. Es ist eine kleine liebenswerte Familie voller Leben, um die man sich auch angemessen kümmern muss.

Anne Hölzer, seit vielen Jahren Tierpflegerin bei der Fondation Barry, spricht gern über ihre kleinen Protegés, vor allem die Kaninchen. „Es sind neugierige, fröhliche und verspielte, aber auch ziemlich ängstliche Tiere. Sie mögen es von Natur aus nicht, zu viel angefasst, herumgetragen oder gestreichelt zu werden“, fasst sie zusammen. Dafür lassen sie sich hervorragend beobachten. Ihre Körperhaltung, die Bewegung der Ohren, ihr Verhalten im Allgemeinen oder die Art, wie sie mit den Pfoten klopfen, machen neugierig und laden zum Zuschauen ein. Anne ist ein Punkt wichtig: Kaninchen sind keine Nagetiere, sondern sie gehören zur Ordnung der Hasenartigen, wie die Wiesel und die Pfeifhasen. Was sie unterscheidet, sind vor allem ihre zwei Paar oberen Schneidezähne.

Einmal pro Woche gibt es für die Tiere Obst, wie Äpfel und (Wasser-)Melonen.

Nah an der Natur

Sechs Kaninchen wachsen aktuell in einem eigens eingerichteten Teil des Parks auf. In einem der Gehege werden vier junge Brüder, Hei-Hei, Dobby, Gandalf und Maui, in den frühen Morgenstunden aktiv. Sie fressen, graben, pflegen sich und spielen, glücklich und unbeschwert. Manche knabbern an frischen Früchten, andere verschwinden in einem Tunnel. Ihre Nahrung ist ganz natürlich und besteht hauptsächlich aus Kräutern, Heu, Wasser und Zweigen. „Durch dieses Futter werden ihre Zähne richtig abgenutzt. Das ist wichtig, denn sie wachsen kontinuierlich nach“, betont Anne.

Ihre Nachbarn, das Pärchen Bloom und Neige, haben den gleichen Speiseplan. Drei kleine Meerschweinchen, schüchterner als ihre langohrigen Freunde, leben ebenfalls in diesem Gehege. Als Nagetiere und Pflanzen-fresser brauchen sie ihrerseits lebensnotwendiges Vitamin C. Die Pfleger versorgen sie entsprechend mit passendem Gemüse. Twigs, Lila und Lavande bedanken sich mit ihren charakteristischen kurzen Rufen. Die Schildkröten, zwei Männchen, leben voneinander getrennt, um Streit zu vermeiden. Bouffy und Speedy kennen sich in ihrem Umfeld gut aus und werfen sich in die Verfolgung der Kaninchen, die ihrerseits kein Problem damit haben, ihnen ihre Sicht der Dinge klarzumachen. Es ist eben kein Ponyhof..

Neuigkeiten

Im Futternapf unserer Bernhardiner

Selbstverständlich ist die Ernährung ein zentraler Pfeiler für die Gesundheit und Vitalität unserer Hunde. Unsere Bernhardiner sind Arbeitspartner und zugleich tief geschätzte, respektierte Begleiter. Ihre Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für ihr Wohlbefi nden, ihre Entwicklung und die Fähigkeit, ihre täglichen Aufgaben zu erfüllen. Manuel Gaillard, seit über zwanzig Jahren Zuchtleiter, gibt Einblick in einige wichtige Aspekte:

Im Futternapf unserer Bernhardiner

Wenn aus einer Intuition Gewissheit wird

Mit ihren beiden Bernhardinern Lynn und Apollo bleibt sie nie unbemerkt! Seit 2020 zählt Marianne Borling zu den engagierten Menschen der hundegestützten Sozialeinsätze der Fondation Barry. Gemeinsam sind sie wöchentlich in der Erwachsenen- und Alterspsychiatrie der PUK Zürich sowie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Brüschhalde in Männedorf tätig. Zusätzlich besucht sie einmal im Monat ein Altersheim in Uster und alle zwei Monate ein Seniorenzetrum in Dübendorf. Dort wird der Hund oft zum unerwarteten Türöffner für einen Dialog, der ohne ihn vielleicht nie entstanden wäre.

Wenn aus einer Intuition Gewissheit wird

Plume ist zum ersten Mal Mutter geworden.

Am 19. Oktober wurden Plume du Grand St. Bernard und Tipsy du Château Robert in der Fondation Barry in Martigny (VS) Eltern von elf bezaubernden Welpen. Ab dem 1. Dezember können die kleinen Bernhardiner im Barryland bestaunt werden. Für alle Neugierigen wurde in der Zuchtstätte bereits jetzt eine Webcam aufgeschaltet, über die die ersten Schritte der Welpen live auf unserer Website verfolgt werden können.

Plume ist zum ersten Mal Mutter geworden.

Die Fondation Barry feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

Am Dienstag 28. Januar feierte die Fondation Barry du Grand-St-Bernard ihr 20-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung hat sie wesentlich zum Erhalt der legendären Bernhardinerzucht beigetragen, deren Zukunft vor zwanzig Jahren mehr als ungewiss war. Um das historische und kulturelle Erbe zu bewahren, für das diese Hunderasse steht, hat die Stiftung einen Publikumswettbewerb lanciert. Im Rahmen dieses Wettbewerbs laden wir alle Teilnehmenden, die je einem der Bernhardiner der Fondation Barry begegnet sind, dazu ein, ihre Erlebnisse mit uns zu teilen.

Die Fondation Barry feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

Bernhardiner – die geborenen Entertainer

Wie durch Zauberhand scheinen die Hunde der Fondation Barry ganz spontan immer genau im richtigen Moment für die Fotografen zu posieren. Allerdings sind die gelungenen Aufnahmen weniger dem Zufall als methodischer Arbeit zuzuschreiben. Die Schönheit unserer Hundefotos entsteht durch eine gewisse Vorbereitung unserer Hunde auf ihre Rolle als Topmodels, das Geschick des Fotografen und die Erfahrung der Tierpflegerinnen und Tierpfleger.

Bernhardiner – die geborenen Entertainer

Wenn die goldenen Jahre kommen

Bei der Fondation Barry stehen die Hunde im Mittelpunkt – sei es bei der Zucht, im Museum oder auf dem Pass. Wir kümmern uns mit grösster Sorgfalt um sie. Die meisten Tiere kommen bei uns auf die Welt und viele verbringen ihr gesamtes Leben hier. Dabei ist das Älterwerden für Hunde ein ganz normaler Lebensabschnitt. Wir versuchen sie deshalb auch im hohen Alter bestmöglich zu betreuen und ihnen den Komfort zu bieten, den sie verdienen.

Wenn die goldenen Jahre kommen