Die 4-jährige Kurzhaarhündin Lio du Grand St. Bernard ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Sie brachte acht Welpen zur Welt: sieben Rüden und eine Hündin. Alle Welpen haben einen Stammbaum und werden einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben „Z“ tragen. Die Geburt verlief nicht ganz wie geplant. Manuel Gaillard, Zuchtleiter der Fondation Barry, war dabei und erinnert sich: „Ein Welpe kam auf natürlichem Weg zur Welt, die anderen mussten kurz danach per Kaiserschnitt entbunden werden, was bei Zuchthunden an sich nichts Ungewöhnliches ist.“ Nun beginnt für die kleinen Bernhardiner ein neues Abenteuer: Behütet vom Team der Stiftung erkunden sie Schritt für Schritt ihre Welt.
Zucht
Jede Geburt in der Fondation Barry ist ein bewegender Moment sowie ein Symbol für Kontinuität und das Engagement für den Erhalt dieser einzigartigen Rasse. Lio stammt selbst aus der stiftungseigenen Zucht und steht ihren Eltern, Zeus du Grand St. Bernard und Baltic du Grand St. Bernard, in nichts nach.
Der neue Wurf bildet die vierte Generation einer Linie, die mit Patsch du Grand St. Bernard und Rangoon du Grand St. Bernard begann. Die Zuchtarbeit der Stiftung vereint wissenschaftliches Vorgehen, Intuition und Herzblut. „Unsere Hündinnen haben zwei bis drei Würfe in ihrem Leben, abhängig von der Anzahl der Welpen und ihrem allgemeinen körperlichen Zustand“, erklärt Manuel Gaillard. Es geht nicht nur darum, Hunde hervorzubringen, die dem Rassestandard entsprechen, sondern Linien zu erhalten, die gesund, ausgeglichen und wesensstark sind.
Ab einem Alter von 6 Wochen und je nach ihrem Entwicklungsstand können die Welpen des Wurfs „Z“ im Barryland bewundert werden. Bis zum 21. September können die kleinen Fellknäuel dank einer Webcam, die die ersten Schritte der Welpen live auf unsere Website überträgt, in der Zuchtstätte beobachtet werden.





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