Ein neuer Ort ganz im Zeichen der Bernhardiner

Martigny, 26. Juni 2025 - Der neue Themenpark Barryland in Martigny hat seine Pforten geöffnet – entstanden ist ein moderner, lichtdurchfluteter und interaktiver Ort, wo die Bernhardiner König und die Besucher ihre Gäste sind.

Nach zwei Jahren Bauzeit hat die Fondation Barry an diesem Donnerstag, dem 26. Juni in festlicher Atmosphäre die Pforten des Barryland, dem ersten Themenpark der Welt, der den Bernhardinerhunden gewidmet ist geöffnet. Dieser einzigartige, moderne und immersive Ort in Martigny im Kanton Wallis ist ein wichtiger Schritt hin zu einer gebührenden Würdigung dieser legendären Hunderasse. Die offizielle Eröffnung fand unter anderem im Beisein von Patricia Constantin, Präsidentin des Grossen Rates des Kantons Wallis, Alain Dubois, Chef der Dienststelle für Kultur des Kantons Wallis, David Martinetti, Vizepräsident der Stadt Martigny und Damian Constantin, Direktor von Valais/Wallis Promotion und zahlreichen weiteren Persönlichkeiten sowie der begeisterten Öffentlichkeit statt.

„Die Bauarbeiten wurden fristgerecht und wie geplant abgeschlossen; wir hatten uns für Ende Juni mit dem Publikum verabredet… nun ist es so weit“, freut sich Jean-Maurice Tornay, Präsident der Fondation Barry und Bauherr, bei seiner Ansprache an die ersten, vor dem brandneuen Gebäude versammelten Besucher. Die Stiftung ersetzt ihr altes historisches Museum und reagiert damit auf das wachsende Interesse des Schweizer und internationalen Publikums. Der Schlüssel dazu war ein wettbewerbsfähiges touristisches Angebot mit einem einmaligen lebendigen Museum, 14 neu geschaffenen Arbeitsplätzen und einem vergrösserten Restaurant.

Finanziert wurde der neue Park teils aus Eigenmitteln, teils aus Mitteln einer speziellen Mittelbeschaffungskampagne. Heute öffnet Barryland seine Türen dank dem wirkungsvollen Engagement zahlreicher Unternehmen, Stiftungen und öffentlicher Einrichtungen sowie der wichtigen Unterstützung privater Spender. Dank diesem Engagement und den entsprechenden Spenden konnte die veranschlagte Summe von 24 Millionen Franken erfolgreich gestemmt werden. Zusätzlich wurden vom Stiftungsrat weitere 1,5 Millionen zur Finanzierung wesentlicher Projektleistungen bereitgestellt.

Ein gelungenes Bauwerk

Das der Form einer Hundepfote nachempfundene Gebäude erstreckt sich über 2’400 m² und passt sich harmonisch in den baumbewachsenen 22’000 m² grossen Park ein. Die Bernhardiner erhalten so den idealen Rahmen für ihr Wohlbefinden. Der Bau vom Barryland wurde beim Architekturbüro GAME aus Martigny in Auftrag gegeben, das als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangen war. Die Herausforderungen wurden mit Bravour gemeistert, insbesondere die geschwungenen Betonwände über zwei Etagen und das selbsttragende begrünte Dach. „Mehr als 90 Unternehmen waren an den Arbeiten beteiligt, davon kommen über 70 % aus der Region“, betont die Geschäftsleiterin vom Barryland, Mélanie Glassey-Roth.

In fünf verschiedenen faszinierenden Themenwelten kann jeder Besucher nach Herzenslust anhand interaktiver Exponaten die Geschichte und die Mythen rund um die Bernhardiner erkunden und dabei deren einmalige Charaktereigenschaften entdecken. Die Besucher haben auch die Gelegenheit, diese Hunde in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und ihrer täglichen Pflege beizuwohnen. „Jeder Besuch bietet ein immersives Erlebnis von über drei Stunden“, fügt Mélanie Glassey-Roth begeistert hinzu.

Mit diesem ambitionierten Projekt verstärkt die Fondation Barry ihr Engagement für die Bernhardiner und die Aufrechterhaltung der legendären Hunderasse. Zugleich wird Martigny mit dem Park zu einer unverzichtbaren Destination für Tierliebhaber und Freunde alpiner Kultur. „Das museale und kulturelle Angebot unserer Stadt wurde somit erweitert und verbessert“, bestätigt David Martinetti, Vizepräsident von Martigny.

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