Genau ein Jahr nach seiner Eröffnung hat sich das Barryland als innovativer Kultur- und Erlebnisort in der Region Martigny etabliert. Im Verlauf der Jahreszeiten konnte der Park ein breites Publikum begeistern, das vor allem aus der Schweiz stammte (85 %). Der von der Fondation Barry konzipierte Park lässt Gäste vollständig in die Welt der legendären Hunde vom Grossen Sankt-Bernhard-Pass und in das nationale Kulturerbe eintauchen.
In den ersten zwölf Monaten durfte das Barryland nahezu 135 000 Gäste begrüssen. Der besucherstärkste Tag war der 28. Juli mit 1475 Gästen. Damit liegt die Besucherzahl beinahe doppelt so hoch wie der durchschnittliche Jahreswert des ehemaligen Museums. Darüber hinaus fanden 127 Seminare statt, und 492 Gruppen integrierten das Barryland in ihr Programm. „Und dies ist erst der Anfang. Wir haben noch viele Ideen, die wir zukünftig gemeinsam entwickeln und teilen möchten“, freut sich Mélanie Glassey-Roth, Geschäftsleiterin der Fondation Barry.
Das Team
„Der Park trägt sich finanziell schon fast selbst. Die Einnahmen aus Museum, Restaurant und Shop werden bald die Betriebs- und Personalkosten decken“, so Claude Moret, Präsident der Fondation Barry. Die Stiftung, Eigentümerin des Parks, beschäftigt heute mehr als 90 Mitarbeitende. Die meisten von ihnen sind in den Bereichen Kynologie, Gastronomie und Empfang tätig. Nicht weniger als 21 Tierpflegerinnen und Tierpfleger kümmern sich täglich um das Wohl der Hunde.
Attraktionen
„Seit der Eröffnung des Parks konnten dem Publikum erst zwei Würfe vorgestellt werden“, erklärt Manuel Gaillard, Zuchtleiter bei der Fondation Barry. Er weiss nur zu gut, wie gross die Vorfreude vieler Gäste auf die kleinen Bernhardinerwelpen ist. Zu den beliebtesten Attraktionen zählt zweifellos die tägliche Hydrotherapie der Hunde. Ebenfalls grossen Anklang findet das immersive Erlebnis mit den Augmented-Reality-Brillen rund um den Grossen Sankt-Bernhard-Pass. Bei den Kindern, insbesondere im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, gehören der interaktive Maltisch und natürlich die Begegnung mit den Hunden zu den Höhepunkten des Besuchs. In Kürze wird zudem ein Audioguide in Form einer Web-App eingeführt. Ziel ist es, den Besuch noch komfortabler zu machen und ein Erlebnis zu bereichern, das bereits heute ohne Weiteres mehr als zwei Stunden Unterhaltung bietet.
Die Region
Dank anhaltend hoher Besucherzahlen und äusserst positiver Rückmeldungen hat sich das Barryland innerhalb weniger Monate zu einer festen Grösse in der Region entwickelt. „Die steigende Besucherzahl des Barrylands hat dazu beigetragen, die touristische Attraktivität von Martigny weiter zu stärken. Zusammen mit anderen Faktoren hat diese Entwicklung zu einem deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen geführt, sodass die Hotels der Stadt 2025 die höchste Auslastung der vergangenen zehn Jahre verzeichnen konnten“, betont Anne-Laure Couchepin Vouilloz, Stadtpräsidentin von Martigny.
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