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Information zur Medienberichterstattung Zermatt Foto-Bernhardiner

Martigny, 27. Januar 2015  – Im Zusammenhang mit der Berichterstattung zu den Foto-Bernhardinern in Zermatt sind zahlreiche Anfragen und Kommentare bei der Fondation Barry eingegangen. Die Hunde stammen nicht aus unserer Zucht, dennoch ist es uns wichtig, im Sinne vom Hintergrundwissen, einige Punkte zu erläutern.

 

Die zukünftigen Besitzer der Hospizbernhardiner werden mit grösster Sorgfalt ausgewählt. Bevor ein Bernhardiner aus der Zucht der Fondation Barry an einen Besitzer übergeben wird, werden sorgfältig umfangreiche Abklärungen angestellt. Entsprechen alle Kriterien den Anforderungen übergeben wir das Tier seinem neuen Besitzer. Zudem pflegt die Fondation Barry den persönlichen Kontakt mit den Besitzern regelmässig und tauscht Informationen über die Entwicklung der Hunde aus. Dieses Vorgehen ist für uns von grösster Wichtigkeit, denn dies ist eine der zahlreichen Massnahmen, welche Entwicklungen wie sie in Zermatt vorliegt, verhindern kann.

 

Gegen Fotosessions kann grundsätzlich nichts eingewendet werden. Auch die Fondation Barry ermöglicht es ihren Besuchern, Fotos mit den Hospizhunden zu machen. Voraussetzung ist, dass sie tiergerecht erfolgen. Dabei sind einige Bedingungen zu berücksichtigen. Hunde können maximal eine halbe Stunde pro Tag konzentriert arbeiten. Dieser unumstösslichen Tatsache tragen die Hundebetreuer der Fondation Barry Rechnung indem die Tiere nur für eine beschränkte Zeit als Fotohunde eingesetzt werden. Nach maximal 15 Minuten – oder wenn der Hund keine Lust mehr hat auch früher (die Tierpfleger erkennen die Anzeichen und Reaktionen der Bernhardiner) – wird er durch einen anderen Hund ersetzt. Und zuletzt sorgen wir mit einem abwechslungsreichen Beschäftigungsprogramm für eine gute Sozialisierung und Wesen der Hospizbernhardiner.

 

Die Hospizbernhardiner erfüllen als Sozialhunde wichtige Aufgaben im Zusammenleben von Mensch und Tier. Die zahlreichen Einsätze in Alters- oder Behindertenheimen zeigen auf, dass die Tiere bei guter Haltung und Beschäftigung keinerlei Verhaltensstörungen aufweisen und problemlos sind.

 

Die Fondation Barry kann sich zum Sachverhalt wie er in den Medien beschreiben wird nicht äussern. Der Grund liegt darin, dass die Tiere in Zermatt von einer anderen Zucht stammen, die Fondation keine Verbindung dorthin unterhält und das kantonale Veterinäramt bereits in den Fall involviert ist.

 


Fondation Barry du Grand-St-Bernard
Route des Chantons 52
CH-1920 Martigny
www.fondation-barry.ch